Video-Testbericht Maja Bormatec

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Maja Einbauten und Testflug.

Die Drohne MAJA von Bormatec, Testbericht 2010

Der Testbericht MAJA

Testbericht MAJA von BORMATEC

Testmodell Ausrüstung:

  • Abweichende Modifikationen:
    • Verwendung stärkerer Servos als seitens Bormatec empfohlen.
    • Verwendung einer Dreiblattluftschraube 10 - 7" / 25/18.
    • Motorsturz nach Oben, gegen leichtes Nicken bei Vollgas.
  • Fernsteuerung und Stromversorgung:
    • Sender MC 24 ausgerüstet mit 2,4 GHZ von weatronic.
    • Weatronic Empfänger FHSS 2,4 GHZ Dual micro 12 + 3 x Gyros.
    • Stabilisierte Doppelstromversorgung 5,9 Volt PowerBox Gemini.

Flugverhalten:

Start: Der Start kann als Bodenstart oder auch als Handstart erfolgen.

Überziehverhalten: Das Modell geht in einem überzogenen Geradeausflug in einen stabilen Sackflug über und lässt sich mit Seiten- und Querruder relativ unkritisch halten.

Böenempfindlichkeit: Das Modell hat seinen Erstflug bei Windstärke 5 in Böen 6 bft. hinter sich gebracht. Es bedarf einiger schnellen Korrekturen um bei Windstärken ab 4 bft. die Böen auch im Langsamflug auszugleichen. Es empfiehlt sich dann grundsätzlich und in jedem Fall mit überhöhter Fahrt zu fliegen.

Kunstflug: Dieses Modell ist für den Kunstflug nicht ausgelegt, jedoch lassen sich alle Kunstflugfiguren fliegen, welche die Festigkeit nicht über beanspruchen. Die folgenden Figuren sind ohne Probleme fliegbar und getestet:

  • Lopping, Rollen, Turn, Abschwung, Trudeln, Rückentrudeln, Rückenflug.
  • Es sollte jedoch von gerissenen Figuren abgesehen werden, um die Flächenaufhängung der Nylonschrauben nicht zu sehr zu belasten.

Fliegerisches Können des Modellpiloten:

Das Modell wird für Fortgeschrittene kein Problem darstellen, welche den Flächenflug mit Querruder beherrschen. Saubere Landeeinteilungen müssen selbstverständlich sein und das Beherrschen in besonderen Fällen.

Die MAJA ist für den Einstieg in den Modellflug nicht geeignet, jedoch kann man unter Hilfe eines Sicherheitspiloten mit Lehrer- /Schülerkabel einen Umstieg vom 2 Achstrainer zum Querrudermodell ohne weiteres leicht erlernen und anschließend die MAJA sicher und bequem beherrschen.

Fazit:

Das Modell ist mit dem robbe ROXXY Außenläufer 3536-06 ausreichend überdimensioniert um gewaltige Steigflüge im 70° Winkel im leeren Flugzustand (ohne Nutzlast) zu erreichen. Der Motor hat die vergleichbare Kraft wie ein 10 ccm Verbrennermotor und ist eigentlich viel zu stark. Diese überschüssige Motorkraft wird jedoch benötigt, um die Nutzlasten bis zu 1,5 Kgr. zusätzlich tragen zu können.

Alles in Allem ist die Maja ein Modell, welches sich im außergewöhnlichen "futuristischen" Look zweckgemäß präsentiert und neben den FPV-Eigenschaften als Drohne auch noch viel Spaß im Flug bereitet.

Die Maja ist daher ein futuristisch angehauchter Vogel mit dem Zweck hochwertige elektronische Nutzlast zum Video- und Kameraflug zu transportieren.

Wie die Maja zu den diversen Video- und Kamerasystemen eingesetzt wird seht Ihr zu den Testberichten unter Elektronik.

Verwendung Testbericht

Verwendung zu den Testberichten

Die Drohne MAJA aus dem Hause Bormatec erinnert ein wenig an das Last bedingte Konstruktionskonzept der Arado AR 232 Tausendfüssler. Ein motorisierter deutscher Lastensegler aus dem 2.Weltkrieg. Auch der Vergleich zu den aktuell eingesetzten unbemannten Drohnen des Militärs sollte erlaubt sein.

Die Redaktion hat bereits im Jahre 2009 diese Drohne am Stand von BORMATEC auf der Messe Friedrichshafen 2009 ausgiebig betrachten können.

Das damals geführte allgemeine Informationsgespräch mit Herrn Bormann war freundlich und einladend. Die Beratung wurde offen und klar geführt.

Damals wurde nicht verkündet, was die Redaktion im Jahre 2010, mit diesem Modell in der engeren Wahl zu anderen Modellen, im Sinne hat. Dieses Modell hat zu vielen Vergleichen aktueller Trägermodelle sich als Highlight zu dem speziellen Zweck für den UAV / RPV / FPV - Flug heraus kristallisiert. Das Elektroflugmodell ist keine besondere Schönheit im Sinne eines ästhetischen Segelflugzeuges oder Jets. Es ist für den Zweck optimal ausgelegt und konsequent konstruiert.

Dieses Modell verspricht alleine von der Auslegung eine ungewöhnlich hohe Zuladung mit einer Nutzlast, ohne die gutmütigen Flugeigenschaften dabei zu verlieren.

Die Fahrtgeräusche bei den Videoaufnahmen werden zu den Motorgeräuschen gedämpft. Dieses Modell wird mit einem Heckantrieb angetrieben, welcher an einem "weichen Korpus" angeschlossen ist.

Durch die im Rumpfkern liegende massigen Nutzlast entsteht eine Körperschall dämmende Matrix. Das bedeutet, dass diese Körperschalldämmung erheblich zur Vibrationsdämmung des Motors am Modell bei trägt . Bei den Kameraaufnahmen verspricht sich die Redaktion von Modellpilot.EU einen weitgehend vibrationsarmen Rumpf mit einem klaren Kamerablick in Flugrichtung.

Auch die Auslegung zum Schwerpunkt verspricht eine hohe Eigenstabilität im Flug, welche im FPV-Drohnenflug unabdingbar ist.

Die ungewöhnlich flache Auslegung der Montagefläche auf der Rumpfoberseite ist geradezu eine Experimentier-Plattform für die zu testenden Objekte.

Mit dieser Drohne werden folgende Testberichte erstellt:

  • Die neuen Sensoren, Telemetrie und der brandneue kleine 2,4 GHZ Empfänger von weatronic/graupner.
  • Das nagelneu erscheinende FPV 5,8 GHZ System fco3 von acme mit Brille, Video-Display und allem Zubehör.
  • das FPV 5,8 GHZ System von GlobeFlight mit diversen Sensoren, Düsen und dem komfortablen Videocapturing von MAGIX.

Selbstverständlich wird auch ein Testbericht über die Drohne MAJA erstellt im Hinblick der Qualität zur Lieferung und den Flugeigenschaften bei minimaler und maximaler Flächenbelastung.

Es ist ein FPV-Flug mit über 1,5 Stunden angesetzt, um die Drohne mit der Ausrüstung einen Belastungstest zu unterziehen.
Der Testbericht zum Modell wird im Sommer 2010 erscheinen.

Zweck

Zweck und Auslegung

Maja ist ein Fluggerät (UAV/RPV) zur Aufnahme von Equipment ausgelegt für folgende Aufgaben:

  • Luftaufnahmen
  • Vermessung
  • Luftbeobachtung

MAJA wurde als kostengünstiges Trägersystem entwickelt. Die Vorteile dieser Plattform liegen in seiner
flexiblen Anwendungsmöglichkeit. Die Konstruktion läßt hier viel Spielraum für den Transport verschiedenster Überwachungsgeräte, Vermessungsgeräte o.ä. Aufgrund des verarbeiteten Werkstoffes EPP ist das Equipment gut geschützt und gedämpft im Inneren der MAJA untergebracht. Die Vorteile des robusten Materials EPP liegen unter anderem in seinem geringen Eigengewicht. Die 3-geteilte, steckbare und abnehmbareTragfläche kann individuell je nach Zuladung verschieden positioniert werden.

Das Trägersystem MAJA wird fertig zusammengebaut geliefert. Die Fertigstellung des Trägersystems beschränkt sich haupsächlich auf den Einbau der RC-Komponenten.

Technische Daten

Technische Daten

  • Spannweite: 180 cm
  • Länge: 120 cm
  • Nutzraum mitte: 40 x 8 x 8 cm
  • Nutzraum vorne: 40 x 5 x 5 cm

Abfluggewicht
ohne Last u. LiPo: ab 1,5 kg

Nutzlast:
1,5 kg

Flächenbelastung: ab 32 g/dm²

Flugzeit: 1,2 Std. (2x LiPo 3S/3700 mAh)

  • Trägersystem (UAV / RPV) komplett aus hochwertigem EPP, dadurch extrem belastbar.
  • Equipment wird dämpfend gelagert
  • Rumpf lässt sich fast komplett aufklappen, dadurch idealer Zugang
  • sehr geräumiger Rumpf
  • steckbare Flächen
  • Heckantrieb
  • gutmütiges Flugverhalten


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